Verfasst von: LaScotia | September 19, 2018

Zweiklassengesellschaft

Es gibt ganz bestimmt eine Menge guter Gründe, nur noch privat zu bloggen.

Man hat einen recht genauen Überblick darüber, wer alles die eigenen Inhalte betrachten kann.

Man kann Leser, die mit unfreundlichen Kommentaren oder Beleidigungen auffällig werden, wieder aussperren.

Alles gut und schön.

Aber will ich das wirklich?

Vieles ist zu lesen in den letzten Jahren über das errichten neuer Mauern.

Mauern grenzen aus. Ja, das mag sein.

Andererseits: ist nicht mein Blog auch mein ganz persönliches kleines Haus im worldwide web?

Und sollte es dann nicht an mir sein zu bestimmen, wer Zutritt dazu bekommt?

Ist das wirklich so einfach in dieser digitalen Welt?

Können wir sie wirklich eins zu eins gleichsetzen mit unserem realen Leben, in dem wir natürlich unser Haus verschließen und kontrollieren, wer da reinkommt?*

Ich sehe die Gefahr einer Zweiklassengesellschaft im Internet, die einen privilegiert und die anderen… wie die Hunde vor der Apotheke: „Wir müssen leider draußen bleiben.“

Es gibt viele Gründe.

Dafür wie dagegen.

Allesamt größtenteils gute Gründe.

Ich habe ehrlich gesagt noch überhaupt keine Ahnung, wie ich mich hier entscheiden werde…

*) Wir verschließen unser Haus, indem wir die Tür zu machen. Bei Mistwetter, das den Regen sonst direkt in die Küche lassen würde. Das war es dann auch schon. Unsere Haustür hat nicht einmal ein Schloss zum abschließen. Geschweige denn einen Schlüssel…

Verfasst von: LaScotia | September 18, 2018

Das Innere der Wolken

Und dann schnappe ich mir einfach mein Rad und meinen Helm.

Rufe dem Strubbeligen noch zu, dass er jetzt Welpendienst hat!

Es regnet, es ist kühl, ich fahre mitten durch die Wolke.

Halte ein paar Mal an.

Denke nach.

Trinke einen Schluck aus der Wasserflasche.

Fahre weiter.

Und weiter.

So groß, verdammt noch mal, ist unsere Insel ja nicht.

Ich würde jetzt gerne zu Murray auf die kleine Fähre fahren.

Oben auf seiner Brücke über alles mit ihm quatschen und seinen Whisky trinken, den er nicht anrühren darf, solange er an Bord ist.

Aber Murray hat diese und nächste Woche frei, er ist auf dem Festland bei seiner Familie.

Zum Glück fällt mir das noch früh genug ein und ich strample zum Berg hinauf.

Hatte ich kurz vor dem Hafen noch den Eindruck, es würde heller werden und vielleicht sogar etwas wärmer… Fehlanzeige.

Sagte ich schon, dass ich Wolken liebe?

Sie haben Gesichter und sie erzählen uns Geschichten.

(Wer sie noch nicht kennt, sollte jetzt vielleicht lieber die kleine verlinkte Geschichte lesen…)

In den Wolken sind wir viel dichter bei den Menschen, deren Rat wir brauchen.

Diese Wolke umhüllt mich. Sie raubt mir die Sicht, aber ich fürchte sie nicht. Diese Wolke, sie bringt mich nach oben.

Immer weiter.

Ich bin außer Atem, mein Ohr klingelt irgendwie seltsam und laut, aber hier oben, hier draußen, hier bin ich…

frei.

Ich höre ihr zu.

Wir reden miteinander.

Es gibt nicht viele Orte, an denen man miteinander reden kann.

Das Innere der Wolke gehört aber dazu.

Wie verdammt lange ist es her, dass wir geredet haben?! Zu lange. Und wir quatschen und wir lachen und wir lieben uns.

In der Wolke.

Ich muss jetzt weiter., flüstert sie mir leise ins Ohr.

Ja, sage ich, ich weiß. Pass auf dich auf.

Nein!, höre ich sie lachen, hier muss ich auf nichts aufpassen. Ich passe nur noch auf dich auf.

Und dann ist sie weg.

Von einem Moment auf den anderen.

Und ich habe wieder nur diese typische Menschenaussicht vor mir…

Verfasst von: LaScotia | September 17, 2018

Konzentration auf das Wesentliche

Manchmal muss ich eine gewisse Erdung erfahren, mich für einige Zeit auf das Wesentliche konzentrieren, um Blick und Gedanken wieder frei zu bekommen für das große Ganze.

Dann fahre ich alle peripheren Systeme nach und nach herunter und fokussiere mich hauptsächlich aufs Überleben und die Endorphine.

Am besten klappt das mit der guten, alten, zeitlos geilen 69, er oben und ich unten.

Ich erwähnte glaube ich schon mal, dass ich es mir antrainiert habe (es klappt, meine Damen, keine Angst davor, probiert es aus!), ihn so tief zu schlucken und in mich hineinzusaugen, dass er komplett in meinem Kopf verschwindet.

Ich sauge den tollsten aller Erbenmacher in mich hinein, solange seine Schwellkörperchen noch Platz für Nachschub haben und mein Lieblingsspielzeug noch einigermaßen elastisch und beweglich ist.

Es fühlt sich deutlich so an, als würde sich die Eichel tief unterhalb meines Kehlkopfes in der Speiseröhre ausbreiten.

Ich bekomme kaum Luft, aber wie gesagt, man kann es trainieren.

Den Würgereflex habe ich schon lange besiegt, und mittlerweile klappt es auch ganz gut mit dem atmen, trotzdem der Hals ja eigentlich zu ist.

Klingt alles erstmal sehr technisch und wissenschaftlich und sehr wenig erotisch, aber glaubt mir, ich kann nirgends so gut entspannen und alles um mich herum vergessen und komplett ausblenden wie in genau dieser Situation.

Der Anteil an Sauerstoff freilich, den ich durch meine zusammengequetschte Luftröhre aufnehme, scheint nicht mehr für alles Nebensächliche zu reichen.

Ich kenne den Effekt noch aus meiner ganz irren Phase, als wir recht viel mit Atemkontrollspielchen experimentiert hatten.

Wenn die Sauerstoffzufuhr nur noch für den Erhalt der Vitalfunktionen zu reichen scheint, senden dir deine Nervenenden ganz andere Signale zwischen die Ohren.

Selbst mit geschlossenen Augen tanzen irre Lichter und Muster vor deiner Leinwand herum, das zunächst lauter werdende Rauschen in den Ohren geht in Musik über, und was tut der Kerl da eigentlich genau mit seiner Zunge an meiner Klit?

Mister Erbenmacher ist in der Zwischenzeit bretthart geworden und zuckt.

Oder ist das meine Zunge, die an ihm spielt und dessen kleine Bewegungen einfach nur von irgendwoher aus dem Inneren meiner Kehle an den Leitstand gefunkt werden?

Mein Gesicht fühlt sich seltsam an. Vermutlich weil mein Speichel nicht mehr Richtung Speiseröhre abfließen kann und sich jetzt neue Wege sucht.

Es kitzelt etwas an der Nase, glaube ich.

Wenn ich jetzt niesen müsste, hätten wir beide ein Problem.

Irgendwo tief unten in mir explodiert etwas.

In meinem Kopf dröhnt es.

Bin ich es, die gerade laut schreit? Oder es zumindest versucht?

Dieses tiefe Grollen… bricht gerade ein Stück unserer Insel ab und stürzt ins Meer, oder höre ich vielfach verstärkt den Strubbeligen stöhnen?

In der Nähe steht jemand und öffnet eine Vakuumpackung, vermutlich Kaffee.

Halt, stopp, nein.

Da steht niemand und es ist auch kein Vakuumpack, das geöffnet wird.

Dieses leise zischen, das kam von mir, aus meinen Lungen.

Der Wissenschaftler auf mir ist der Meinung, es würde jetzt reichen und beginnt sehr langsam, achteinhalb Zoll Genuss aus meiner Speiseröhre und meinem Kehlkopf herauszuziehen.

Als seine Spitze meinen Mund verlässt, greife ich nach ihm.

Wie schön er sich anfühlt.

Meine Haut kribbelt an den unmöglichsten Stellen und dann saugt Pete meinen Kitzler tief in seinen Mund und aus dem kribbeln wird eine Eruption, eine Supernova, und ich mache irgendwas mit meinen Händen und dann ist mein ganzes Gesicht eingehüllt in Millionen von Erbgutträgern mit ihrem herrlichen Aroma und ich entspanne meine Nackenmuskeln und gleite schwerelos über einer kleinen Wolke in den warmen Nachthimmel.

Verfasst von: LaScotia | September 15, 2018

Sammeln und sortieren

Wir sind dabei, die Fassung zurückzugewinnen.

Wir müssen uns sammeln und sortieren und die unglaublichen Eindrücke der letzten Tage versuchen zu verarbeiten.

Zu keiner Zeit ging es uns wirtschaftlich schlecht. Sorgen dieser Art sind uns fremd.

Aber was da jetzt auf uns einstürmt…

Wie geht man mit sowas um?

Siv, meine Anwältin in dieser Angelegenheit, hat mir eine erste, vorsichtige Liste und Aufzählung gemailt.

Klar ist jetzt schon: auf keinen Fall werde ich bereit sein, mein Leben zu ändern.

Auf keinen Fall werde ich all das, was Shlomo uns vermacht hat, für mich oder meine Familie behalten wollen.

Wie gesagt, es ging uns niemals schlecht.

Mein Anspruch ist nach wie vor, all das, was wir zum Leben brauchen, selbst zu erwirtschaften.

Auch und gerade die Kinder müssen lernen, dass man etwas dafür tun muss, wenn man etwas zu essen auf dem Teller und eine warme Behausung haben will.

Nicht allen geht es so gut wie uns.

Wir wussten es schon von Anfang an und haben deshalb alles, was uns zur Hochzeit geschenkt worden war, aufgeteilt und gespendet.

Etwas ähnliches stelle ich mir jetzt vor.

Wir werden Hilfe brauchen, Siv hat sich bereits angeboten.

Aber offenbar ist die Bestandsaufnahme und die Aufteilung der Erbmasse noch nicht komplett abgeschlossen.

Es gibt ja eine leichte, traurige Ironie an der Geschichte: mein sehr feiner Herr Bruder und der unbekannte Shlomo wohnten nur wenige Straßenzüge voneinander entfernt und habe sich dennoch nie getroffen oder voneinander gewusst.

Ich habe ehrlich gesagt gar keine Lust dazu, mich mit dem Verkauf von Ländereien und Immobilien zu beschäftigen. Hier habe ich genug zu tun, denn der Winter steht vor der Tür und es gibt weiß Gott genug davor zu tun!

Die giftige Aussage Jans „Was zum Henker soll ich mit Inseln voller Zecken!“ ließ mich aufhorchen.

Ich kenne das Schwein und lese in ihm wie in einem Buch. Also gab es die klare Order an Siv: „Krall mir diese Inseln!“

Es ist mir echt egal, ob am Ende wirklich alles auf den Penny genau aufgeteilt wird, aber wenn das Schwein nur eine winzige Kleinigkeit nicht bekommt, die es gern gehabt hätte, wird es sich den Rest seines jämmerlichen Lebens seiner Schwester gegenüber als Verlierer fühlen.

Wie geil.

Es gibt Dinge, für die bin ich bereit zu kämpfen.

Alles weitere überlasse ich den teuer bezahlten Leuten, deren Job es nun ist, verschiedenfarbige Post-it-Zettel auf die Dinge zu kleben, über die Einigkeit herrscht.

Und ansonsten kümmere ich mich um die wirklich wichtigen Dinge meines Lebens.

Nächste Woche hat unser kleiner Johnny Geburtstag.

Ich muss noch einiges vorbereiten und basteln dafür…

Verfasst von: LaScotia | September 13, 2018

Frogner

Wir kannten ihn nicht.

Er war ein Sohn eines Bruders meines Großvaters.

Bis der Brief des Notars eintraf, hatte ich keine Ahnung von seiner Existenz.

Shlomo hatte offenbar keine Nachfahren oder sonstige Angehörigen.

Seine Frau verstarb schon viele Jahre vor ihm.

Es gibt Menschen, die sich im Auftrag von Nachlassgerichten auf die Suche nach Erben machen.

Wenn innerhalb einer von Land zu Land unterschiedlichen Frist diese Suche erfolglos bleibt, fällt das Erbe an den jeweiligen Staat.

In unserem Fall hatte der Erbendetektiv Glück. Er fand uns.

Sprich: meinen… naja… okay, er ist es ja nun einmal Bruder und mich.

Meinen Bruder fand er zuerst, was vielleicht nicht verwunderlich erscheinen mag.

Der gab meine Identität erst preis, nachdem ihm die strafrechtlichen Konsequenzen verlesen wurden, die in Norwegen auf ihn warten würden, wenn er denn wissentlich falsche Angaben machen würde.

Ich kann mir nur zu gut vorstellen, wie sich mein nächster Verwandter die eigene Zunge blutig biss, bevor er meinen Namen und Adresse weitergab….

Und so saßen wir, die sich geschworen hatten, sich nie mehr begegnen zu wollen, im Büro des Advokaten gegenüber.

Ich hatte wieder in meinem ehemaligen Lieblingshotel eingecheckt.

Wie lange war ich nicht mehr hier gewesen.

Und wieder blickte ich von weit oben auf die Stadt herab, die ich einst so liebte.

Ich hatte vom Flughafen ein Taxi genommen. Im Hotel eingecheckt. Dann raus.

Die Karl Johan hoch, bis ganz zum Schloss.

Zurück in die Stadt.

Mein kleines Lieblingsrestaurant auf Aker Brygge, es ist noch da.

Ich bestelle mir die große Platte mit Reker, den norwegischen Krabben.

Suche in meinem Telefon nach Kontakten von früher. Als ich häufiger hier war.

Verabrede mich zum Abendessen.

Sie ist Anwältin. Ich bin doppelt froh, sie wieder zu sehen, denn ich mag sie sehr und ich bin überzeugt, in dieser Situation eine Vertrauensperson an meiner Seite sehr gut brauchen zu können.

Siv liest sich zwischen den ersten beiden Gängen die Schriftstücke durch. Nickt.

Kein Problem!, sagt sie, gut, dass du mich das lesen lässt. Ich regle das für dich.

Am nächsten Morgen sitzen wir dem Schnösel gegenüber.

Der mit dem Tesla über die Busspur kam.

Die Tatsache, dass seine verhasste Schwester mit einer sehr prominenten Anwältin zum Termin erscheint, bringt ihn schon aus der Fassung, bevor der Notar zur Tat schreitet und das Testament des uns allen unbekannten Verwandten verliest.

Lange Rede kurzer Sinn.

Im feinen Osloer Stadtteil Frogner stehen mehrere Häuser, die besagtem Verwandten gehörten.

Es gibt ein sehr (!) umfangreiches Wertpapierdepot bei einer der größten Banken Skandinaviens.

In der Nähe von Ålesund gibt es zwei Inseln, hundert und hundertneunzig Hektar groß.

Bei Uddevalla in Schweden – hier gilt es noch entsprechende Papiere mit den dortigen Behörden zu ratifizieren – existieren einige Immobilien und Inseln, die dem werten Verstorbenen gehörten und nun Teil der Erbmasse sind.

Je mehr dieser Notar verliest, desto schwindliger wird mir.

Quer durch Nordeuropa werden Güter und Werte aufgezeigt, die nun uns – meinem Bruder und mir – gehören, denn wir sind die einzig lebenden Verwandten.

Das Barvermögen beläuft sich auf… mir wird schwarz vor Augen.

Und plötzlich poltert in die sonore Stimme des Notars das hysterische Gekreisch meines Bruders, „was zum Teufel DIE hier zu suchen hat?“

Wir beide, Jan und ich, haben gerade eine Erbschaft gemacht von jemandem, den wir beide nicht kannten.

In einer Größenordnung, die es unseren nachfolgenden zwei, drei Generationen erlauben wird, sorgenfrei in die Zukunft blicken zu können.

Und dieser Drecksack poltert herum, das alles mit seiner Schwester teilen zu müssen.

Kann ich dich kurz sprechen?, frage ich Siv.

Hol das beste für mich raus. Alles, was geht. Aber nie mehr will ich mit diesem Schwein an einem Tisch sitzen müssen!

Siv lächelt mich an.

Ich dachte mir, dass das hier meine Aufgabe sein wird. Verlass dich auf mich.

Am Abend sitze ich vor dem schmucklosen Grab.

Ich rede mit ihm.

Wenn wir schon zu Lebzeiten nicht miteinander reden konnten, so wird es jetzt höchste Zeit.

Shlomo, ich weiß leider nicht, wer du warst. Und die, die von deinem Erbe einmal profitieren werden, sie sind noch zu klein, dir dafür zu danken. Im Namen von Zoë, Gillian und John möchte ich dir danken.

Und ich wünsche dir, dass du da, wo du jetzt sein magst, sehen kannst, dass wir dein Erbe vernünftig und verantwortungsvoll einsetzen werden.

Ich sehe, dass auch du kleine Inseln liebst, Shlomo. Auf unserer bist du herzlich willkommen.

Als ich ein paar Tage später abreise, umarmt mich Siv am Flughafen und grinst mich an.

Gut, dass du mich angerufen hast, Cami!

Verfasst von: LaScotia | September 12, 2018

Briefe und Reisen

Ich erhielt Briefe.

Ich musste reisen.

Bin ich nun zufriedener? Glücklicher?

Nein.

Ich glaube nicht.

Andere werden es sein, und das ist dann gut so.

Im Moment bin ich erschlagen.

Erschöpft.

Glücklich, wieder da zu sein, wohin ich gehöre.

Noch glücklicher, all die wieder gefunden zu haben, die da sein müssen, damit ich glücklich bin.

Es gibt Fragen.

Die hoffe ich, in der nächsten Zeit aus dem dicken Buch beantworten zu können.

Und ja: es gibt auch eine Erkenntnis.

Mein feiner Herr Bruder war und ist und wird wohl immer bleiben

ein Riesenarschloch!!!!

Verfasst von: LaScotia | August 29, 2018

Blutige Notlüge

Was hast du da gemacht Mom?, will Princess No 1 wissen.

Soll ich einer knapp Vierjährigen wirklich die genauen Umstände erklären, wie ausgerechnet da eine blutende Stelle entsteht?

Muss ich meinem Kind wirklich sagen, dass seine alte, notgeile Mutter, diese verlotterte Hormonschleuder, sich in der verdammten Werkstatt vor seinem Vater auf die Knie warf, weil sie spontan Bock hatte auf einen frischen, kräftigen Schluck Sahne zum Leben?

Muss ich das wirklich tun?

Soll ich Zoë gegenüber zugeben, eine spermageile Schlampe zu sein, die ihren Daddy liebend gerne mit Blowjobs verwöhnt und sich dabei mit dem Knie voran in einen fiesen Metallsplitter stürzt?

Ach Kleine, du hättest mal lieber besser auf mich aufgepasst. Bin gestolpert und hab mir das Knie aufgeschlagen…

Verfasst von: LaScotia | August 26, 2018

Harte Bewegungen

Dieser harte Stab.

Wie geschmeidig er sich zwischen meinen Fingern bewegt.

Vor und zurück.

Er fühlt sich so toll an.

Die glänzende Spitze, sie sticht zwischen meinen Fingern hervor und gleitet wieder zurück.

Oder sind es meine Finger, die geschmeidig an der harten Stange vor und zurück gleiten?

Wenn ich es richtig mache, werde ich gleich den Erfolg genießen können. Ihn laut hinaus schreien.

Im Takt des Geschehens bewegen sich die schönen Kugeln.

So glatt.

So glänzend.

Die Spitze sticht wieder zwischen meinen Fingern hervor.

Seine Hände gleiten derweil über meinen Körper.

Über meinen Po.

Mit einer Hand streichelt er meine Brüste. Er liebt es, wenn sie einfach so herab… baumeln…

Ich liebe es, wenn er sie ganz genau so liebkost.

Was tut seine andere Hand da?

Mann, ich sollte mich jetzt…

gehen lassen.

fallen lassen.

K O N Z E N T R I E R E N!

Ich sehe die herrliche Spitze zwischen meinen Fingern hervorstechen.

Die Spitze seines Fingers sticht auch.

Hervor.

Er flüstert etwas in mein Ohr.

Ich höre ihn, aber verstehe nicht, was er sagt.

Jetzt!

Ist!

Es soweit!

Die ekstatisch hervorguckende Spitze kommt zwischen meinen Fingern hervor.

Die weiße Masse bewegt sich schwungvoll von ihr weg.

Alles bewegt sich.

Alles klackt.

Alles spritzt wild auseinander.

Drei Treffer.

Ich spiele diesmal mit den Ungeraden.

Und hat der Strubbelige hier mitten im vollbesetzten Pub gerade unter meinem Kleid zwei Finger in mich hineingeschoben, während ich dabei war, das Spiel zu eröffnen?

Ich liebe Billard!

Verfasst von: LaScotia | August 25, 2018

Wofür wir …

… dies oder das tun.

Wir sitzen am Feuer.

Das kämpft gegen den hartnäckigen Sprühregen und den Wind.

Unterm Dach sind wir einigermaßen geschützt.

Die Gitarre, sie hat noch Ruhe heute.

Zoë, Gillian und John liegen in ihren Betten.

Pete legt seinen Arm um mich.

Durch den Rauch des kleinen Feuers können wir über den Rand hinaus blicken.

Den Rand unserer eigenen, kleinen Welt.

Den Rand unserer kleinen Insel.

Übers Wasser.

Zur großen Nachbarinsel.

Dies, sagt der tollste Geofritze der Welt, ist, wofür ich lebe.

Ich genieße die kratzige Tiefe seiner Stimme, nippe an seinem Dram und höre auf die Geräusche meiner Umgebung.

Meiner Welt.

Dies, sage ich, sehe ihn an und gebe ihm einen Kuss, ist das, wofür ich sterben würde.

Verfasst von: LaScotia | August 23, 2018

Gemächliche Entwicklungen

War früher alles immer wilder, größer, tiefer, mehr, so greifen heute doch mehr Mechanismen, die von einer … nun, sagen wir mal gemächlichen Entwicklung geprägt sind.

Nehmen wir mal Oksana: sah die kleine Wildgans schon immer so toll aus?

War die auch schon bei ihrer ersten Schwangerschaft so schön?

Oder Ben. Wann haben seine Augen je so geleuchtet?

Wir reden.

Wir lachen.

Die Handvoll Kinder immer mit dabei.

Die werden älter und so dauert es länger, bis wir unsere Ruhe haben.

Und dann?

Kein raubtierhaftes Übereinanderherfallen.

Immer noch viel reden, viel lachen.

Irgendwann spontane, aber zärtliche Küsse.

Hände, die sich ineinander verkrallen.

Lippen, die sich finden.

Und Zungen.

Feste Dinge finden tolle Öffnungen.

Brüste und Hoden schaukeln.

Stöhnen.

Keuchen.

Zucken.

Flüstern und lachen.

Stille.

Hände und Körper, die sich aneinander kuscheln.

Flüsterndes Gekicher.

Schlaf.

Aufwachen und alles wieder von vorn.

Bis das erste Kind wach wird und den Alltag zurückholt.

Alle lachen.

Alle strahlen.

So schön.

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