Verfasst von: LaScotia | April 4, 2020

Beinahe Corona

Beinahe kann ich sie wirklich spüren.

Beinahe kann ich ihn wirklich fühlen.

Selbst beinahe kann ich diesen betörenden Duft nicht wahrnehmen, als er seinen prachtvollen, glänzenden Schwanz aus ihr heraus reißt und unmittelbar darauf einmal längs über ihren Bauch schießt.

Ihre beiden Körper zittern und auch das kann ich nur beinahe erahnen.

Ihnen geht es sehr ähnlich.

Auch Benny kann nur im Archiv seiner Erinnerungen danach suchen, wie ich dufte, wenn ich komme.

Oksana kann beinahe spüren, wie Peters heiße Sahne zum Leben auf die Brüste klatscht. Und diesmal sind es meine, nicht ihre.

(Video-)Liebe in Zeiten von Corona ist nur beinahe wirklich befriedigend…

Verfasst von: LaScotia | April 3, 2020

Schutzmasken

Sie sagen, man solle jetzt Schutzmasken tragen.

Die würden helfen, sagen sie.

Sie sagen, leider sind die Dinger ausverkauft.

Näht euch also selber welche, sagen sie.

Nun bin ich auf der Suche nach geeignetem Stoff.

Ideen, anyone…?

Verfasst von: LaScotia | April 2, 2020

Into the Light

Good morning ladies and gentlemen, how are you today?

Verfasst von: LaScotia | März 31, 2020

Hebridean sun

Wenn die Sonne scheint in der einsamen Inselwelt der Hebriden, kommt Mrs McSomething manchmal auf lustige Ideen.

Probieren, ob gewisse Sommersachen noch passen, zum Beispiel…

Und ich finde, liebe Leute…

Tadaaaaaa!!!!, nicht schlecht für vier Kinder, oder?!

Verfasst von: LaScotia | März 27, 2020

Egal

Kein Sport mehr.

Die zweitliebste Mannschaft meines angetrauten Lieblingsmenschen durchlebt gerade Ihren persönlichen Albtraum: nach 30 Jahren könnte (!) der Kultclub von der Anfield Road mal wieder Meister werden.

Könnte.

Denn wer weiß, ob ihn das unsichtbare Virus aus China lässt…

Wir haben keinen Bock mehr auf trübsinnige Nachrichten zu Hause.

Haben meine Lieblings-DVD vom letzten Konzert meiner Lieblingsband mit den Kindern zusammen bei höchster Lautstärke geguckt.

Wie immer freut Peter sich wie ein kleines Kind, wenn er mich – ziemlich am Anfang – für wenige Millisekunden durchs Bild tanzen sieht.

Wie immer singe ich drei Stunden lang textsicher mit.

Wie immer heule ich am Ende wie ein Schlosshund und natürlich wie immer fragen die Welpen mich, wieso ich heule.

Und dann sind sie irgendwann runtergefahren und liegen in ihren Betten.

Willy, der richtige Welpe, der schon fast kein Welpe mehr ist, war noch mal draußen, hat das Bein gehoben und böse Feinde mit grimmigem Blick vertrieben.

Als endlich auch Naomi schläft und ich die Treppe runter komme, will er gerade die Scheibe aus dem Laufwerk nehmen.

Lass es!, sage ich.

Nehme die Fernbedienung und drücke auf Play.

Ich selbst sehe mich nicht, auch nach den wenigen Minuten nicht.

Ich weine.

Der beste Geologe der Welt nimmt mich still in den Arm.

Wir waren dabei, Schönheit., sagt er leise.

Ja, antworte ich noch leiser, und das ist ich gut so.

Erst viele Lieder später, zwischen The Story und Skye, als wir lautlos durchs Wohnzimmer tanzen, nehme ich ihn in die Arme.

Drücke mich an ihn.

Verzehre mich nach ihm.

Was meinst du, Traummann? Werden wir je wieder so ein Konzert erleben?

Der Wissenschaftler sieht mich an.

Ich mag diesen Blick nicht.

Er verheisst nichts gutes.

Bevor mein Lieblingsmensch mich zärtlich küsst, schüttelt er langsam den Kopf…

Verfasst von: LaScotia | März 26, 2020

Lockdown

Eigentlich….

Ich versuche, hier zu Hause in der Einsamkeit der nicht direkt verordneten Quarantäne, meinen liebsten Menschen, das deutsche Wort

eigentlich

zu… übersetzen.

Zu erklären.

„Eigentlich“, sagte meine Mutter immer, „ist eigentlich ein Wort für den Mülleimer!“

„Eigentlich haben sie alles richtig gemacht, aber leider hat es nicht gereicht…“

Eigentlich… geht es uns sehr gut!

Wir haben zu essen und zu trinken.

Ein Dach über dem Kopf. Es ist sogar dicht!

Wenn es zu kalt ist, werfen wir etwas Holz oder Torf in den Ofen.

Wir

Sind

Gesund

!!!

Aber eigentlich…

Ich sehe Nachrichten im Fernsehen und Internet, von denen ich nie dachte, sie würden jemals Realität werden können in meinem Leben.

Bilder aus Edinburgh.

Eine der pulsierendsten, lebendigsten Metropolen Europas, eine Stadt, wie gemacht für multikulturelles Miteinander.

Royal Mile und High Street: menschenleer. Mitten in der Woche, mitten am Tag. Nichts los!

Der Lockdown, der den Kontinent schon seit zwei Wochen lahmlegt, er kommt jetzt auch bei uns an.

Schlägt erbarmungslos zu.

Ein böser Traum, oder?

Zoë und Gillian bekommen es mit.

Sie dürfen nicht mehr runter ins Dorf zu ihren Freunden.

Fragen natürlich, wieso nicht?

Wieso dürfen wir mit Dad zum fischen fahren und zu den Rindern und Schafen, aber nicht zu unseren Freunden ins Dorf?

Warum kommt Shauna nicht mehr, Mom?

Warum kommen Shanna (so nennen die Kinder Oksana) und Ben und Boris und Vicky nicht mehr zu uns?

Wie kann ich ihnen das erklären, was ich selbst nicht erklären kann?

Immerhin können wir überhaupt wieder raus.

Vier Tage lang hatten wir hier zu keinem Zeitpunkt weniger als 11 Beaufort!

Elf!, Freunde!, das sind deutlich mehr als 100 km/h.

Übrigens gemeinsam mit 25 Liter Regen.

Pro Quadratmeter.

Pro Tag.

Mag sein, dass dieses Wetter irgendwann mal als Segen für die Hebriden angesehen wird, weil sowieso niemand hierher hätte kommen können, ob mit oder ohne Virus in der Blutbahn.

Aber wie gesagt, ich jaule gerade auf mindestens Ben-Nevis-Niveau, denn es geht uns gut!

Von ganzem Herzen wünsche ich Euch, dass es Euch auch gut geht und dass Ihr unbeschadet durch diese Zeit kommt.

Passt gut auf einander auf.

Und ja, liebe Leute, vielleicht ist es eine coole Idee, dass Ihr mal Eure älteren Nachbarn anruft und fragt, ob Ihr etwas für sie tun könnt.

Lockdown…

Was für eine seltsame Zeit…

Verfasst von: LaScotia | März 22, 2020

Isoliert

Ihr Lieben,

ein kurzer Zwischenstand von uns. Corona geht auch an unserem Leben nicht spurlos vorüber.

Wir sind jetzt angehalten, auf der Insel zu bleiben.

Diejenigen, die hier wohnen und noch irgendwo unterwegs sind, sollten sobald es geht nach Hause kommen.

Die Fähren nehmen nur noch die Bewohner der Inseln mit.

Restaurants und Pubs sind geschlossen.

Aber keine Sorge, uns geht es gut.

Ich hoffe, dasselbe gilt für Euch.

Leute, bitte: bleibt zu Hause! Bleibt gesund. Helft Euren Nachbarn, wenn die alt sind und nicht mehr alles alleine können.

Passt auf euch auf.

Verfasst von: LaScotia | März 20, 2020

Oma und Opa

In der Nacht.

Völlige Dunkelheit.

Auch der Wind schläft, somit ist es auch absolut still im Haus.

Meine Gedanken kreisen um alles mögliche, als ich wach werde.

Meine Finger kreisen um die gynäkologische Fachabteilung, wie um zu testen, ob noch alles an Ort und Stelle ist. Ob noch alles funktioniert.

Natürlich funktioniert noch alles, in wenigen Minuten bin ich total heiß.

Vorsichtig taste ich mit der freien Hand zur Seite. Und habe Glück.

Er liegt auf dem Rücken.

Vorsichtig bringe ich den Erbenmacher in Form, rolle mich auf ihn und lasse ihn langsam in mich hinein gleiten.

Bewege mich nur sehr sparsam, und …

Ich schlafe ein!

Der nächste Morgen.

Fröhliches Gekicher aus einem der Kinderzimmer weckt mich.

Augen auf.

Er liegt direkt vor mir.

Er.

Der Erbenmacher.

Allein die Kombination aus Anblick und Aroma erregt mich schon wieder maßlos.

In meinem Mund der typische Geschmack nach Sperma.

Vagina, Brüste, alles irgendwie verräterisch klebrig.

Hab ich das alles verpennt? Wie so’ne Oma??

Hallo Schönheit, höre ich ihn leise zwischen meine Beine flüstern.

Ich sortiere meine alten Knochen unter ihm hervor und setze mich zwischen seinen nun weit gespreizten Beinen auf.

Habe meine Lieblingsspielsachen in der Hand und spüre jetzt, wo ich aufrecht sitze, wie ich langsam auslaufe. Es kitzelt.

Auch Pete hat sich jetzt aufgesetzt und wir sehen uns an.

Wir küssen uns.

Ich muss echt wieder eingepennt sein, sage ich.

Ja, erst weckst du mich, weil du ficken willst und dann das…, sagt er und grinst dabei.

Ich habe seinen Schwanz in der Hand und streichle ihn ganz leicht.

Er spielt mit meinen Brüsten.

Wieder küssen wir uns.

Und dann?, will ich wissen.

Naja… wo du mich schon mal in Fahrt gebracht hast, warum nicht… also hab dich ’n paar mal richtig durchgefickt.

Okay, das erklärt, warum ich wirklich überall zu kleben und nach Sperma zu riechen scheine.

Und irgendwann bin ich mit meinem Mund an deiner Möse einfach wieder eingeschlafen… wie so’n alter Opa!

In das lauter werdende Gekicher aus einem der Kinderzimmer mischt sich nun lautes Gelächter aus Station 1 der Geriatrie…

Verfasst von: LaScotia | März 16, 2020

Ganz kurz zwischendurch

Hallo Ihr Lieben,

danke für Eure lieben Wünsche und Nachfragen.

Es geht uns allen gut.

Peter ist gut wieder nach Hause gekommen, das ist für mich und die Kinder im Augenblick das wichtigste.

Das Leben hier läuft noch einigermaßen normal, aber so langsam gibt es auch hier nach und nach Einschränkungen, die sicher bald in alle Bereiche des Lebens eingreifen werden.

Wir sind noch sehr gelassen und warten die Entwicklung in Ruhe ab.

Hoffe, Euch geht’s allen gut. Lasst Euch nicht verrückt und krank machen da draußen.

Alles Liebe

Eure Cami 😘

Verfasst von: LaScotia | März 8, 2020

some small details

Natürlich telefonieren wir jeden Tag, was denkt ihr denn!?

Und ja, natürlich geht es dann nicht nur um diese typischen Themen, ob ich hier allein zurecht komme, ob die Tiere was zu fressen haben und ob der Traktor morgens anspringt?

Morgens? Wieso morgens? Was zum Honk sollte ich morgens auf dem Traktor, du Esel?!

Esel? Sagtest du gerade Esel zu mir?

Und so weiter.

Und so fort…

Wenn der hohe Herr auf der Südhalbkugel dann überzeugt ist, dass es allen anderen gut geht, fragt er endlich, wie ich mich fühle.

Ich sage es ihm.

Sage ihm Dinge, von denen ich weiß, wie sie auf ihn wirken.

Wir säuseln uns diese netten Floskeln mit dem bösen L ins Ohr.

Drei Minuten später.

Face Time?, fragt er.

Foto!, antworte ich.

Und ich werde nicht enttäuscht:

Wanna have you here right now devil!

Cumming back soon babe…

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