Verfasst von: LaScotia | August 4, 2020

Skye

How can’t you see
The wilderness growing free
Time wounded and scarred
Stroking away the years
It’s hard to believe
But memories are old ghosts
Mountains of black and gold
Sunsets falling over the moor
Oh take me there

Once more a grateful memory of Runrig’s fantastic lyrics.

Thank you guys, I will always love you! ūü•į‚̧ԳŹūüŹīů†Āßů†ĀĘů†Ā≥ů†Ā£ů†Āīů†ĀŅ

(Wenn Ihr Euch auch nicht satt sehen könnt an unseren tollen Inseln, kommt einfach her. Beachtet die aktuellen Coronaregeln und haltet Abstand.)

Verfasst von: LaScotia | Juli 31, 2020

Kuschelsex, oder doch nicht?

Ich ermahne sie zu Vorsicht und absoluter Ruhe.

Zum Gl√ľck ist das kein gro√ües Problem.

Sie wissen, wenn ich so reagiere, gibt es gleich irgendwas spannendes zu entdecken.

Ich knie mich hin, bedeute ihnen, absolut still zu sein und deute mit dem Zeigefinger auf die erotische Liveshow.

Wenn Libellen sich … lieben …, dann geschieht das oft √ľber mehrere Stunden.

Sie sehen dabei aus wie ein großes O, das schräg auf der Seite liegt.

Man darf sie nur nicht stören.

Was machen die da, Mom?, fragt Gillian so leise wie möglich.

Die lieben sich, fl√ľstere ich als Antwort.

Das ist Quatsch!, poltert Professorin Zo√ę McSomething, das sind einfach nur fliegende Viecher, die pieksen. Die lieben sich nicht. Die haben ja noch nicht mal eine Vagina!

Die ersch√ľtterte Mutter muss an dieser Stelle kleinlaut zugeben, dass ihr eigenes, lautes Gel√§chter j√§h das z√§rtlich anmutende Liebesspiel der farbenfrohen Insekten unterbrach…

Und fragt mich bitte nicht, woher Princess No 1 diese wertvolle Erkenntnis hat?

Verfasst von: LaScotia | Juli 24, 2020

Feuerlieder

Mal wieder.

Draußen am Feuer.

Da hinten ziehen tiefschwarze Wolken auf, sie verheissen nichts gutes.

Es ist uns wie immer egal.

Wolken fliegen schneller vorbei als Viren oder sonstige Globalkatastrophen.

Wen interessieren schon Wolken, nicht wahr?

Naja…

Wir singen so vor uns hin.

Ohne Sinn und Ziel.

Plötzlich schnappt er sich sein Smartphone und tippt darauf herum.

Ich beobachte ihn und √ľbe derweil weiter auf meiner kleinen Fiddle.

Was spielst du da?, fragt Gillian.

Nichts, sage ich, ich √ľbe nur. Etwas, dass ich vor langer Zeit bei einer Band aus Irland h√∂rte.

Und Pete grummelt plötzlich:

Lass mal nach. Kriegen wir dies hin?

Er zeigt mir sein Smartphone.

Ich lese den Text.

Klar kenne ich den Song.

Jeder kennt den.

Kann aber nicht Klavier spielen. Was soll das also?

Egal! Heute vor 50 Jahren erschien der Song. Selten gab es was besseres, oder?! Also los!

Und wieder dauert es eine Weile.

Alle lachen.

Die zwei Kinder, die noch nicht schlafen, sind Feuer und Flamme. Wollen dabei sein und bleiben.

Und so fangen wir an.

Und √ľben.

Hey, so viele Songs von ihnen können wir mittlerweile wirklich gut spielen, aber diesen?

Entweder ist er zu renitent oder wir.

Sind wir vielleicht zu abgelenkt?

Viel neues Holz wird aufs Feuer geworfen.

Die Wolken haben sich verzogen.

Ach was, Zo√ę, du bist nass geworden?

Ja, wärst du mal besser hier unters Dach gekommen.

Was?

Nein. Quak nicht, zieh dir was trockenes an!

Peter fängt an, seine Gitarre zu streicheln.

Und nochmal.

Ich erkenne langsam, was er von mir will.

Nochmal.

Ja ja. Schon gut. Ich hab’s ja…

When you’re weary, feeling small
When tears are in your eyes, I will dry them all, all
I’m on your side, oh, when times get rough
And friends just can’t be found
Like a bridge over troubled water
I will lay me down

Vor FÜNFZIG Jahren veröffentlichten Paul Simon und Art Garfunkel dieses akustische Denkmal.

Die beiden haben so unfassbar Großes geschaffen, und ich habe sie niemals live gesehen.

Weine ich deswegen so, als es uns im f√ľnfzigsten Versuch endlich gelingt, einigerma√üen fehlerfrei durchzukommen?

Sail on silver girl
Sail on by
Your time has come to shine
All your dreams are on their way
See how they shine
Oh, if you need a friend
I’m sailing right behind
Like a bridge over troubled water
I will ease your mind

Verfasst von: LaScotia | Juli 18, 2020

1994

The grass was greener
The light was brighter
The taste was sweeter
The nights of wonder
With friends surrounded
The dawn mist glowing
The water flowing
The endless river
Forever and ever

Wir lachen, als wir draußen am Feuer sitzen und versuchen, diesen alten Song einzuspielen.

Lachen ist immer wichtig, denn was wir hier tun ist reiner Spaß.

Die Songtexte von David Gilmour sind tatsächlich nie reiner Spaß gewesen, aber das ist uns jetzt gerade egal.

Und so √ľben wir weiter.

Am Feuer.

The grass was greener
The light was brighter
The taste was sweeter
The nights of wonder
With friends surrounded
The dawn mist glowing
The water flowing
The endless river
Forever and ever

Guitar and Vocals: Dr. Peter W. d**

Fiddle and Vocals: Camilla Florence McSomething

Keine Sorge, unsere Feuerlieder werden niemals veröffentlicht!

Verfasst von: LaScotia | Juli 17, 2020

Von Motten und Menschen

Es ist fast dunkel.

Ich gehe noch mal raus.

Willy der Welpe muss sein Bein heben.

Und während der gar nicht mehr ganz so kleine Hund neugierig seine dunkle Welt erschnuppert, lausche ich unseren normalen Nachtgeräuschen.

Der Bach plätschert.

Ein Kauz ruft.

Gegen das sehr langsam dunkel werdende letzte Tageslicht sehe ich ein paar Fledermäuse hektisch umher flattern.

Willy kommt schnwanzwedelnd zu mir zur√ľck gelaufen.

Ja, braver Hund.

Und jetzt rein mit uns.

Auf dem Weg zur T√ľr begegne ich in einer Beinahekollision einer ziemlich gro√üen Motte.

Jaja, denke ich, das ist jetzt gerade der Unterschied zwischen uns:

Du möchtest nicht gefressen werden und jemanden zum ficken finden.

Ich m√∂chte jetzt noch was zu essen finden und dann …

Verfasst von: LaScotia | Juli 17, 2020

Delegationsleiterin

Die mit dem kompliziert klingenden Wort in der √úberschrift dieses Artikels Beschriebene leitet die Delegation.

Will heissen, sie bestimmt, wer wann was wo und mit wem tut.

Je mehr sie ihre Bande unter Feuer hat, desto weniger Aufgaben bleiben an ihr selbst h√§ngen und sie hat Zeit, sich um andere, wichtigere Dinge zu k√ľmmern.

Ihren treuen Leserinnen und Lesern ein sch√∂nes Wochenende zu w√ľnschen.

Oder sich einfach aufs Quad zu setzen und zu ihren Highlandk√ľhen zu fahren.

Einen seltenen Vogel beim Br√ľten zu beobachten oder unten im Sund eine Schule Delfine vorbeispringen zu sehen.

Ja!

Delegationsleiterin, das wäre echt mein Job.

Damit könnte ich gut leben und alt werden.

Naja…

Tr√§umen wird Frau ja gelegentlich mal d√ľrfen…

Verfasst von: LaScotia | Juli 14, 2020

Der Umschlag

Er liegt seit fast vier Jahren in einer Schublade, die die Kinder nicht kennen und an die sie nicht heran kommen.

Das Geld haben wir schon vor langer Zeit herausgenommen und auf das Sparkonto f√ľr die Kinder eingezahlt.

Aber den Brief des alten Freundes, den haben wir immer mal wieder rausgeholt und gelesen.

Es ist soweit, wir werden Donalds Erbe jetzt antreten.

Im August, das hat unsere Regierung im fernen Edinburgh in all ihrer weltm√§nnischen Weitsicht weise entschieden, d√ľrfen die Kinder wieder zur Schule.

F√ľr Zo√ę wird es dann also ernst, und sie freut sich schon sehr darauf.

Nun braucht eine bald sechsj√§hrige auf dieser Insel ganz sicher noch kein Smartphone, aber Donalds Wunsch, sie mit einem Computer auszustatten, damit sie genau wie lesen, schreiben und rechnen den Umgang damit lernen kann, soll nun erf√ľllt werden.

Bei dem Thema prallen im Hause McSomething wieder einmal zwei sehr massive Kontinentalplatten aufeinander und falten Gebirgsketten auf, denn ebenso wie ich Verehrer und begeisterter Nutzer von Produkten aus dem Hause Apple bin, legt Peter gesteigerten Wert darauf, seine Erstgeborene in der kruden Welt permanenter Windows Updates in Geduld auszubilden.

Don’t turn off your PC. This will take a while.

Wir haben einen Kompromiss gefunden. Ich schlug vor, doch einfach mal in der Schule nachzufragen, was sie da f√ľr das beste halten.

Nun ja, so eine feste Richtlinie g√§be es da nicht, man h√§tte ein paar recht gut funktionierende Windows Laptops, aber am besten w√ľrde man tats√§chlich ein iPad finden.

Immerhin an der Stelle sind Peter und ich uns einig, denn ein Smartphone oder Tablet mit Android w√ľrde uns beiden nie √ľber die T√ľrschwelle kommen.

Nun wird also demn√§chst ein schickes neues iPad geliefert mit Zo√ę’s Namen auf der R√ľckseite.

Es wird dann darum gehen, die Nutzung dieses Ger√§tes kinngerecht zu limitieren, denn sie soll niemals glauben d√ľrfen, dass unsere Tiere alle satt werden, in dem man mit flinken Fingern eine App bedient…

Und dann werden wir irgendwann mit ihr am Feuer sitzen, Donald’s Wunsch entsprechen und Zo√ę erz√§hlen, wem sie dieses Teil zu verdanken hat.

Verfasst von: LaScotia | Juli 14, 2020

Etwas in eigener Sache

Ihr Lieben, wir m√ľssen kurz reden.

Ein Blog ist eine tolle Sache, denn man kommt sehr leicht in nahezu direkten Kontakt mit seinen Lesern. Und Leserinnen.

Ich muss euch um Vergebung bitten f√ľr meine scheinbare Ignoranz und Abwesenheit.

Es ist nicht meine Art, auf eure Kommentare nicht zu antworten.

Das ist in der letzten Zeit leider etwas eingeschlafen.

Tatsächlich bin ich froh, dass ich hin und wieder noch die Zeit finde, einen neuen Artikel zu schreiben und online zu stellen.

Und selbst das passiert meistens immer mit vielen Pausen und Unterbrechungen, denn irgendeiner aus meiner Bande will st√§ndig was von mir…

Also seid bitte nicht sauer, ich lese alle eure Kommentare und ich freue mich nach wie vor sehr und von Herzen dar√ľber.

Irgendwann wird es hier auch wieder die bekannten Dialoge geben.

Versprochen.

Passt auf euch auf da draußen.

Alles Liebe,

Eure Camilla Florence

Verfasst von: LaScotia | Juli 12, 2020

Planungsdelta

Ja, ich gebe zu, es war anders geplant.

Nämlich Рgenau genommen Рgar nicht.

Camilla Florence und Peter William hatten in einem kurzen Moment der Ekstase die Welt um sich herum vergessen.

Ihre Welt.

Camilla Florence war nach einem anstrengenden und sehr arbeitsintensiven Tag zu ihm in die Dusche gestiegen.

Hatte das br√ľllhei√üe Wasser auf ihrem K√∂rper ebenso genossen wie seine H√§nde. Diese H√§nde, die imstande waren, Stellen zu erreichen, an die kein Wasserstrahl jemals herankam.

Sie hatte die Reaktion seines immer noch drahtigen, tollen Körpers genossen, denn achteinhalb Zoll bestens trainierter Kindermacher reckten sich ihr fröhlich und erwartungsfroh entgegen.

Was so eine gegenseitige Massage unter der Dusche alles bewirken kann.

Ja, mag sein, dass es von der Natur etwas unfair eingerichtet wurde.

Die Erregung der Frau kannst du nicht sehen.

Die des Mannes sehr wohl.

Und so laufe ich aus der Dusche √ľber den Flur in Richtung Schlafzimmer, unten schl√§gt die alte Uhr an der Wand gerade ein Mal.

Es ist ein Uhr in der Nacht.

Peter William läuft mit bretthartem, lustig vor sich hin und her schaukelnden Kindermacher hinter mir her.

In dem Moment geht die T√ľr auf.

Die um diese Zeit verschlossen sein sollte.

Denn eigentlich – so war der Plan – sollte jetzt die gesamte McSomething Sippe schlafen.

Aber weil ja nichts im Leben ohne Grundrisiko geplant werden kann, waren jetzt wieder einmal seine akademischen Improvisationsk√ľnste gefordert.

Johnn Kendrick McSomething, knapp 3, steht plötzlich Auge in Auge auf dem Flur mit jenem prachtvollen Lustbereiter, der ihn selbst einst zeugte.

Sein glockenhelles, augenscheinlich von seinem Vater vererbtes wissenschaftliches Interesse bricht sich Bahn mit der an sich ebenso simplen wie verständlichen Frage:

„Was‘ das denn, Daddy?“

Und ich fliege zum gro√üen Gl√ľck gerade kopf√ľber in mein Bett, wo das dicke Kissen mein br√ľllendes Lachen hoffentlich soweit erstickt, das wirklich nur noch ich selbst es h√∂ren kann…

Verfasst von: LaScotia | Juli 7, 2020

Ey! Leute…!

Hin und wieder schau ich mir an, √ľber welche Suchbegriffe mein Blog gefunden wurde.

Okay, Hand aufs Herz jetzt:

„Euterschleuder“

Wer war das? ūüôąūüôą

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