Verfasst von: LaScotia | März 17, 2017

And we’ll sing

I am going away

in the hour of my days 

a warm away place still holds you

I will see you again 

in the soft summer rain

where the hill turns again

to the ocean


And we’ll sing

And we’ll sing

Of the ties that bind forever 

We will sing

(lyrics by Runrig)


This is not just a short break nor a longer break. Maybe this is a silent farewell. Take care.

Verfasst von: LaScotia | März 17, 2017

Lautloses Wasser

Lautlos schwebt es dahin. 

Wasser. 

Unmengen von Wasser. 

Aufgetürmt zu mächtigen Gebirgen, getrieben und zerrissen von mächtigen Winden. 

Dort oben am Himmel. 

Schwebendes, lautloses Wasser. 

Wolkenberge so groß wie der Himalaya schweben vergänglich über uns hinweg. 

In jeder Minute sehen sie anders aus. 

Mit jedem deiner Atemzüge erzählen sie dir andere Geschichten. 

Manchmal spannende, manchmal heitere, manchmal sehr traurige. 

Ich liebe sie. 

Die Wolken. 

Ich könnte niemals in einer Gegend leben, in der sie nicht ihre geheimnisvollen Bahnen am Himmel entlang ziehen. 

Die Wolken der Hebriden sind wie meine besten Freunde. 

Sie sind immer ehrlich. 

Verfasst von: LaScotia | März 16, 2017

Wege

Manchmal, so scheint es, scheinen sie ins Nichts zu führen. 

Die Wege. 

Die des Lebens. 

Die der Gedanken. 

Oder einfach nur die der Insel. 

Aber seht genau hin: 

Sieht so „nichts“ aus…?

Verfasst von: LaScotia | März 15, 2017

Der perfekte Blowjob

Technik, Vertrauen und Synchronisation, Leute, darauf kommt es an. 

Wenn er machen will, lass ich ihn machen. 

Dann bestimmt er den Rhytmus. 

Die Intensität und Eindringtiefe in meinen Mund. 

Wir haben beide keinen Bock auf dieses wilde, unästhetische Ins-Maul-Gerammel, von dem niemand was hat. 

Ja, natürlich haben wir, wie sicherlich alle anderen Paare, die sich regelmäßig am Blowjob üben, die tollen, enorm erotischen und enorm abtörnenden Erfahrungen gemacht, dass vor seinem Orgasmus erstmal das reinigen seines vollgekotzten Bauches oder Teppichs oder Betts stand. 

Also: reden. Üben. Vorsichtig. Zärtlich. Vertrauensvoll. Rücksichtsvoll. 

Dann geht’s gut und beide haben was davon. 

Wenn ich vor ihm knie, er meinen Kopf in beiden Händen hält und ich ihn machen lasse. 

Er weiß mittlerweile, dass es für ihn genauso schön ist, wenn er soweit zurück zieht unmittelbar vorm Höhepunkt, dass nur noch so eben seine Eichel in meinem Mund ist. 

So kann ich seine wunderbare Sahne zum Leben perfekt im Mund fangen, noch etwas damit herumspielen und dann – er schaut zu – schlucken. 

Das gleiche, wenn ich auf dem Tisch oder Bett so liege, dass er ihn einfach in meinen Rachen schieben und meinen Kopf bildlich gesprochen ficken kann. 

Ganz anders, wenn er auf dem Rücken liegt und ich bäuchlings zwischen seinen Beinen. 

Oder in der 69, aber das ist ein anderes Thema. 

Aber da gebe ich den Takt vor. 

Und er lässt mich machen. 

Ich liebe es, wenn es lange dauert, ich liebe es, ihn so lange wie möglich vor diesem entscheidenden Millibar Überdruck zu halten, bis er es schließlich nicht mehr steuern, nicht mehr zurückhalten kann und explodiert. 

Ihr lieben da draußen, überlegt Euch immer ganz genau, wessen Zähne Ihr an Eure empfindlichsten Teile heran lasst. 

Oralsex im Allgemeinen und der Blowjob im Besonderen haben niemals etwas mit Macht zu tun. 

Sondern immer mit unfassbar viel Vertrauen und Hingabe. 

Und im Idealfall mit Fallenlassen und Liebe. 

Und ja, ich hatte schon mal einen Orgasmus, während ich ihm einen geblasen habe. Einfach aufgrund der wunderschönen Situation. In der er sich selbst völlig vergessen und fallengelassen hat, im grenzenlosen Vertrauen, dass ich nichts anderes will, als dass es ihm gutgeht. 

Probiert es aus. 

Es gibt nichts schöneres als sich so immer wieder neu zu entdecken. 

Verfasst von: LaScotia | März 10, 2017

Einsame Insel

Lange hat es gedauert. 

Es war wahrlich kein strenger Winter hier, das haben wir schon anders erlebt. 

Aber er war lang und – meist mangels Schnee -dunkel. 

Die Tage werden länger, wir nähern uns mit großen Schritten der Tagundnachtgleiche, es wird langsam etwas wärmer und freundlicher, wir sitzen abends wieder draußen am Feuer. 

Das erste Mal dieses Jahr, dass wir richtig lange und gemütlich am Feuer sitzen konnten. 

Zur Feier des Tages habe ich uns eine wunderbare Seafood Platte gemacht, die Prinzessinnen durften länger aufbleiben und dann holte der Strubbelige endlich wieder seine Gitarre nach draußen. 

So schön. 

Und trotzdem musste ich unser Feueridyll kurz verlassen, denn diesen Farborgasmus kann ich Euch nicht vorenthalten:

Verfasst von: LaScotia | März 10, 2017

Überfall 

Hin und wieder muss man ihn einfach mal machen lassen, was er will. 

Wie er will. 

Und wenn dabei dann mal etwas Seide zerreißt?

So what…

Verfasst von: LaScotia | März 9, 2017

Vorhang auf!

Ladies and gentlemen,

lassen Sie uns den Vorhang heben und geben wir nun die Bühne frei für 

Jenny Marleen

Ninas kleiner Wonneproppen kam heute Vormittag um 10 Uhr per Kaiserschnitt zur Welt, wiegt stolze 3.900 Gramm und ist 56 cm groß. 

Ich freue mich riesig für Nina und Steve und wünsche den dreien alles Beste. 

Wollte ich euch nur kurz mitteilen, manche fragen immer so lieb nach dem aktuellen Stand. 

Verfasst von: LaScotia | März 9, 2017

Mutterstolz

Ich bin ja so stolz auf dieses kleine Plappermaul!

Also… fast. 

Beinahe. 

Ein bisschen sozusagen…

Vielleicht ist dem einen oder anderen Leser ja bekannt, dass wir hier einiges anders aussprechen, als es der Kontinentalschüler von seiner Englischlehrerin in feinstem Oxford beigebracht bekommen hat. 

So können wir, also diejenigen englischsprachigen, die im Sprachkreis des gälischen groß werden, das „ch“ tatsächlich so aussprechen, wie man es auch in germanischen Sprachen tut. Wie in „Sprache“ zum Beispiel. 

Wir sagen: Loch Maree. Wobei wir auch das „r“ anders sprechen als die meisten anderen. 

Schwer zu beschreiben, ich würde sagen, das „r“ wird von uns sehr weit hinten im Gaumen hart gerollt. 

Marrrree. 

Ein Texaner würde das r so verhackstücken, als hätte er gerade eine heiße Pellkartoffel im Mund. 

Peter rrrollt das r ganz vorne auf der Zungenspitze, beinahe so wie es auch Andrzej tut. 

Weswegen Pete schon hin und wieder mal gefragt wurde, ob er Pole ist. Von denen leben in den westlichen Highlands und teilweise auf den Inseln sehr viele. 

Aber gut, das soll es mit dem Ausflug in die Welt der sprachlichen Zungenfertigkeit erstmal gewesen sein, ich glaube, Ihr wisst, worum es geht. 

Wir waren ja ursprünglich bei Her little Majesty Princess of the Isles No1, Emily Zoë McSomething. 

Die betrachtet ihre Mom, also mich, sehr interessiert beim anziehen. 

Heute kommt so ein Typ von der Versicherung zu uns, also erwarte ich von mir selbst ein Mindestmaß an Seriösität im Auftreten. 

Habe mir das blaue Kleid rausgelegt, entscheide mich gegen Nylons und ziehe nur Slip und BH an. 

What’s that, Mom? fragt das Prinzesschen mit Blick auf das bunte Ding, das meine Brüste in eine Form zwängt, die sie beim Kauf des sündhaft teuren Teils einmal gehabt haben mögen. 

Okay, Camilla Florence, ist ja nur für ein paar Stunden. 

Die aufmüpfigen Möpse versuchen doch tatsächlich irgendwie, nach oben aus dem Passionata-Teil rauszukriechen. Egal. 

It’s a bra, Princess. doziere ich in Richtung der modeinteressierten Tochter. Nehme ihre kleinen Hände und lege sie fest auf die seidigen Körbchen. You see? It’s holding my boobs. 

Nach einigen prüfenden Handgriffen scheint Zoë mit der Erklärung zufrieden. Wenig später habe ich das Kleid an, ja…, geht so. Für den Versicherungsschnösel reicht das. Der will in erster Linie was von uns, nicht wir von ihm. 

In der Küche knackt das Holz im Ofen, es ist gemütlich warm, der Tee duftet herrlich und wir sitzen schon eine Weile am Tisch und lassen uns die diversen Zahlenkolonnen von dem Typen erklären. 

Das Unheil nähert sich eurer Blog-Autorin direkt von vorn. 

Zoë kommt direkt auf mich zu. Sieht den Vertreter an, der mir gegenüber sitzt. 

Greift mir an die Brust und strahlt ihn an und verkündet mit perfektem, weit hinten in ihrem kleinen Rachen gerrrollten r:

Look, Mom’s wearing a bra. It’s holding her boobs!

Verfasst von: LaScotia | März 8, 2017

Weltfrauentag

Es war ein ziemlich wilder Ritt heute früh. 

Da ihnen nichts fehlt, habe ich die Prinzessinnen zu Hause beim Strubbeligen gelassen und bin allein losgefahren. 

Teilweise frontal gegen 9 Beaufort und bis zu 2 Meter hohe Wellen hat sich die alte Lady bravourös durch den Sund gekämpft und mich sicher und zuverlässig auf die große Insel gebracht. 

In Broadford hat mich der einzige Regenguss des Vormittags auf meinem Fußmarsch zum Hospital erwischt. 

Nass wie eine Robbe kam ich bei Janet an. Sie war leider sehr im Stress heute, eine ganze Reihe von Notfällen brachte ihren Terminplan ziemlich durcheinander, und so war ich sehr froh, Peters gut gemeinten Rat, doch bei diesem Wetter nur bis Portree zu fahren und von dort den Bus zu nehmen, ausgeschlagen habe. 

Nach ziemlicher Wartezeit war Janet ganz froh, mich allein auf der Pritsche zu haben und nicht auch die kerngesunden Prinzessinnen untersuchen zu müssen. 

Routinemäßig wurde also gedrückt, gefühlt, gehorcht, zur Kontrolle musste ich einige Ampullen Blut da lassen, und dann ging es zum Ultraschall. 

Ich fahre nachts bei Nebel und dichtem Schneetreiben mit der Lady durch unsere unübersichtliche Inselwelt und orientiere mich am Radarbild. 

Ich weiß da immer, wo ich bin und wann ich in welche Richtung steuern muss, um sicher anzukommen. 

Das Radarbild ist mein bester Freund in so einer Nacht auf See. 

Weil ich es lesen kann. 

Wie zum Honk kommt diese Ärztin, die immer mehr auch zur sehr guten Freundin wird, darauf, mir anhand eines verschwommenen Radarbildes, das in den Anfangsjahren dieser Technik auf den Lofoten aufgenommen worden sein mag, erklären zu können, dass dieses verwaschen aussehende Etwas da in der unteren Bildmitte einmal mein Kind No3 werden wird und dass es aktuell sowas von putzmunter und gesund ist, dass sich etwaige Diskussionen über zusätzliche Untersuchungen, Probeentnahmen oder ähnlichem Quatsch von selbst verbieten und wir uns erst im Sommer zum nächsten (Radar…) Ultraschall wiedersehen werden?

Aber egal. Wichtig ist das Ergebnis dieser Untersuchung und auch wenn ich nichts anderes erwartet hatte, lässt es mich doch sehr leicht und beschwingt durch die Sonne (!) zur Lady zurücklaufen. 

Ich teile Peter die wichtigsten Einzelheiten über Funk mit und lege ab. 

Fahre sowieso an Portree vorbei, dann kann ich da auch gleich festmachen, das Schiff auftanken und ein paar Sachen einkaufen. 

Shauna hat heute leider keine Zeit für mich, sie ist bei George auf der Fähre und bleibt ein paar Tage bei ihm an Bord. 

Im Hafen ein großes Hallo, einige der Jungs hier habe ich recht lange nicht mehr gesehen. 

Noch größeres Hallo, als ich das Bier dankend ablehnen muss, weil… leichter Klaps auf meinen Bauch. 

Es ist ein knorriges Völkchen hier im Hafen. Sie tun immer so, als seien sie die ganz harten Kerle, praktisch die direkten Nachkommen der Wikinger, die diese Inseln vor tausend Jahren einmal besetzt hatten. 

Aber wenn eine Nachbarin und Freundin schwanger ist, dann darf die nicht mal mehr die Einkäufe auf ihr Boot bringen. Dann hat sie sich hinzusetzen und den Jungs zu erzählen, wohin sie was haben will. 

So süß. 

Aber naja… irgendwo las ich, dass heute „Weltfrauentag“ sein soll. 

Dann genieße ich doch einfach mal dieses „im Mittelpunkt stehen“. In zwei Stunden, wenn ich wieder zu Hause bin, wird das nämlich alles wieder vergessen sein…

Verfasst von: LaScotia | März 7, 2017

Wie im Vogelnest

Wenn große Vögel kleine Vögel füttern müssen, hat sich die Natur etwas recht simples einfallen lassen:

Wer den Schnabel am weitesten aufreißt und nebenbei am lautesten ruft, der bekommt den dicksten Wurm. 

Oder Fisch. 

Manchmal auch nur den einzigen Wurm. 

Oder Fisch. 

Wer nicht so weit aufreißen oder brüllen kann, geht hungrig ins Bett. 

Die Natur mag sich dabei was gedacht haben. Der Stärkere kommt eben durch. 

Toll. 

Wirklich toll. 

Ich möchte jetzt gerne wissen, wer meinen manchmal nicht mehr ganz so heiß geliebten Prinzessinnen dieses Vogelnestprinzip verraten hat. 

Oder wer ihnen gesteckt hat, dass lautes krakelen und nach der Schwester schlagen wohl zu einer sättigenden Mahlzeit führen könnte. 

Ich kann sie ja verstehen, die beiden Halbhohen. 

Sie sind unverkennbar Camilla Florence McSomethings Töchter, ihr eigen Fleisch und Blut sozusagen. 

Tja, dumme Sache, wenn ich nicht richtig zählen kann und eine zu viel (oder zu wenig…?) auf den Tisch lege und sie sich buchstäblich darum kloppen müssen…

Auch ich könnte durchaus meine Krallen ausfahren, ginge es darum, die letzte dieser Köstlichkeiten vom Tisch zu ergattern. Da kenne ich keine Verwandten…

Was Zoë und Gillian nicht wissen (und auch nicht zu wissen brauchen!) ist, dass noch mehr von den superfrischen, grossartigen Biestern da sind, und ich weiß, wo…

Und nun:

Guten Appetit. 

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