Verfasst von: LaScotia | Januar 25, 2020

Kleine Geschenke

Als ich die Lady wieder auf unsere Insel zu steuere und Empfang habe, bekomme ich ein Foto von ihm geschickt.

Es zeigt ein paar Handschellen, die auf einem Kissen liegen.

Komm nach Hause, Schönheit! Hier wartet ein Geschenk auf dich., steht unter dem Bild.

Es dauert noch eine Weile, bis ich endlich da bin.

Ich fahre mit dem Quad langsam den Berg hoch.

Stelle es in der Werkstatt ab und gehe zum Haus.

Alles sieht aus wie immer.

In der Küche stürmen die Kinder auf mich zu und Willy, der Welpe.

Ich räume die Kühlbox aus und frage, wo denn Daddy sei.

Gillian will wohl gerade antworten, da boxt Zoë ihr in die Seite.

Irgendwo in meinem Kopf leuchtet wieder diese unscheinbare, kleine Alarmleuchte. Was ist hier los.

Und Zoë sagt, wie nebenbei: Mom, du sollst nach oben kommen.

Zu der Lampe gesellt sich ein Warnton.

Ich gehe die Treppe hoch.

Pete steht vor dem Schlafzimmer. Küsst mich zur Begrüßung und beginnt mich auszuziehen. Hier auf dem Flur.

Dann habe ich nur noch meinen Slip an und er öffnet leise die Tür.

Für dich, Schönheit., sagt er leise.

Sie liegt wie ein X auf meinem Bett.

An Händen und Füßen gefesselt, die Augen verbunden, nackt.

Wunderschön.

Zwischen ihren Beinen liegen ein paar meiner Spielzeuge.

Mit einem großen Fragezeichen im Gesicht schaue ich ihn an, aber er schiebt mich nur sanft ins Schlafzimmer und macht leise die Tür hinter mir zu.

Hallo schöne Frau, denke ich und gehe langsam auf Oksana zu…

Verfasst von: LaScotia | Januar 22, 2020

Raus hier!

Alle raus hier!

Sofort!

Niemand im Hause McSomething lässt sich zweimal bitten bei diesem Kommando.

Wie an einer Perlenschnur gezogen sind in den letzten zwei Wochen die Stürme über uns hinweg gefetzt.

Nach draußen ging man nur noch, um die Tiere zu füttern und um gelegentlich zu prüfen, ob noch alles unbeschädigt ist.

Bis auf einige umgestürzte Bäume ist zum Glück nichts schlimmes passiert. Es hat weiter unten an der Straße kurz vorm Dorf einen kleinen Abrutsch gegeben, der bis zur Saison repariert werden muss, aber sie ist zum Glück noch befahrbar.

Alle raus hier!

Und so tobt die ganze Sippe McSomething inklusive Hund endlich mal wieder draußen rum.

Genießt die Sonnenstrahlen und die frische Luft und ganz da hinten tuckert Murray mit seiner Fähre endlich wieder nach Plan über den Sund.

Die Cuillins lächeln uns mit ihrer leichten, weißen Mütze zu und im Sund tummeln sich sehr viele Delfine.

Wo die sind, gibt’s Fisch. Viel Fisch. Also beschließt Peter kurzerhand, rauszufahren und uns was zu essen zu fangen.

Zoë und Johnny wollen mit.

Und Mom streift mit Gillian, Naomi und Willy dem Welpen weiter über ihre Insel…

Draußen. An der frischen Luft.

Verfasst von: LaScotia | Januar 17, 2020

Adrenalin

Natürlich musste es ja mal so kommen, mag sich der aufmerksame Stammleser denken.

Naja, und letztendlich dachten wir ja genauso.

Irgendwann würde mal…

Aber so?

Wir liegen etwas unglücklich und sollten das in Zukunft ändern.

Wenigstens einer von uns beiden sollte die Tür sehen können.

Ich kann es nicht, weil ich mit dem Rücken zu ihr sitze. Der Tür.

Auf ihm. Dem Strubbeligen.

Der sie, also die Tür, auch nicht sehen kann, weil ich ihm, so wie ich auf ihm sitze, die Sicht verdecke.

Dass er gerade sowieso keinen Blick für die Tür hat, sondern nur für seine fettigen Lieblingsspielzeuge, mag als banale Randnotiz in den großen Eimer des Vergessens plumpsen…

Nun sind wir beide jedenfalls gerade so vertieft in die Dinge, die wir tun, dass unsere hormongesteuerten Hirne offensichtlich alle anderen audiovisuellen Informationsquellen komplett ausblenden und ihnen den Zugang zwischen unsere Ohren versperren.

Sehr spontan, als ich merke, dass er soweit ist, entscheide ich mich dafür, die zu erwartende, köstliche Portion frischer Sahne zum Leben nicht in mich hinein pumpen zu lassen, sondern auf seinem Bauch noch etwas damit herumzuspielen, bevor ich sie aufschlecke.

Was ihn, wie ich weiß, sehr schnell in erneute Einsatzbereitschaft versetzt, und das ist genau das, was ich heute brauche und von ihm erwarte.

Also hebe ich die breiter gewordene mütterliche Kiste an, lasse ihn aus mir herausgleiten und fasse ihn an.

Setze mich etwas weiter unten auf seine Beine und bringe in sehr kurzer Zeit mit meinen Händen zu Ende, was wir beide so lieben.

Der Erbenmacher sieht wunderschön aus, wie er so in meinen Händen zuckt und pulsiert und dann eine prachtvolle Ladung über Peters Bauch und Brust bis fast hoch zu seinem Hals schießt.

Die letzten Tropfen melke ich kraftvoll aus ihm heraus und hebe meine Hand.

Betrachte sie und beobachte, wie die helle Masse zähflüssig zwischen meinen Fingern hindurch läuft.

Im selben Moment, in dem meine Ohren die Wahrnehmung eines definitiv nicht hierher gehörendes Geräusch erfassen, wird Peters Griff an meiner Brust plötzlich und wie erschrocken sehr viel fester.

Die Erfahrung hat mich gelehrt, keine Unsicherheit durch hektische und unüberlegte Aktionen zu verbreiten, sondern einer (!) noch minderjährigen Spontanzuschauerin mit einem Maximum an Sicherheit im Auftreten zu signalisieren, die Lage vollkommen und jederzeit unter Kontrolle zu haben.

Diese Kontrolle wird vor eine enorme Herausforderung gestellt, als ich meinen Kopf in Richtung Tür schräg hinter mir wende.

Kurz überreiße ich die Situation: Dad liegt nackt auf dem Rücken und knetet Mom’s dicke Milchbar, sein immer noch leicht zuckender und resttropfender Erbenmacher weigert sich, das in ihm gestaute Blut in seinen Kreislauf zurückfließen zu lassen.

Mom sitzt nackt auf ihm, zieht gerade ihren spermaverkleisterten Zeigefinger aus ihrem Mund während ihre andere Hand auf Daddy’s Bauch mit einer seltsam zähfliessenden, milchigen Flüssigkeit zu spielen scheint

Das eingangs erwähnte Geräusch an meinem Ohr wird irgendwo in dem Resthirn, welches ich mir gerade eben nicht wegvögeln ließ, zu einem nur unterdrückt geflüsterten „Was tun die?“ zusammengesetzt.

Schräg hinter uns, praktisch in der ersten Reihe mit einem unverstellten Logenblick auf das elterliche Geschehen, beobachten uns Zoë und Gillian.

Zoë zwirbelt ihre blonden Locken, und über der kleinen Furche auf ihrer Stirn, die sie immer dann dort hinein gräbt, wenn sie über irgendwelche komplexen Themen nachdenkt, läuft tatsächlich wie ein Laufband der Satz: „Mein Gott, was für eine dämliche Frage!“

Aber sie reißt sich zusammen, sieht ihre kleine Schwester (die gar nicht mehr so viel kleiner ist als sie selbst) an und erklärt, ganz die weise Veteranin allen menschlichen Wissens: „’n neues Baby!

Peter und ich wollen gleichzeitig zu einer Antwort oder Entgegnung oder irgendwas Schlauem ansetzen, da strahlt Gillian wie die Sonne im Hochsommer, packt die Große an der Hand und zieht sie vom Tatort weg: „Cool! Los, machen wir auch!“

Schnelle Schritte tapsen über den Flur, die Tür zu Zoë’s Zimmer klickt leise (!!) in ihr Schloss und Peter und ich schauen uns an…

~~~

(Geschrieben mit Muskelkater im Zwerchfell, etwa zwei Stunden, nachdem unser Lachflash sich wieder einigermaßen beruhigt hatte…)

Verfasst von: LaScotia | Januar 15, 2020

Ernstes Thema für fettige Spaßmacherinnen

Liebe Leute,

das immer wieder fröhliche, schlüpfrige und – seid ehrlich – gern gesehene Thema Brüste, es ist und bleibt ein sehr ernstes!

Sie können uns viel Spaß und Freude bereiten, unsere fettigen Ladies in Größe A bis Doppel-G (gibt’s nach oben eigentlich Grenzen?).

Ich weiß nicht, wie es Euch mit Euren geht, meine Damen (dass wir die Herren jetzt mal gar nicht fragen müssen, dürfte klar sein!), aber ich mag meine Brüste. 

Ich finde sie toll und schön. 


Und damit das so bleibt, bekämpfe ich Jahr für Jahr den inneren Schweinehund. 

Reise zu meinem …

(Tittenpapst)

Lieblingsprofessor und lasse ihn tun, was immer er tun muss. 

Nein, ich mag sie nicht, diese Prozedur. Glitschiges Zeug wird mir auf die Ladies geschmiert und dann mit einer kalten Ultraschallsonde darauf herumgefahren. 

Sie werden auf Briefmarkendicke zusammengepresst und in einen Apparat gequetscht, der sie dann von innen untersucht. 

Es werden Bilder gemacht, nicht unähnlich einem Radarbild von der Hafeneinfahrt nach Stornoway bei Dreckwetter. 

Es wird über diesen Bildern mit ernsten Mienen gebrütet, es werden noch Kollegen hinzugezogen, die auch 

mal einen lüsternen Blick werfen

ihren komptetenten Senf dazu schmieren dürfen. 

Und wenn dann hoffentlich alle lächeln und strahlen und es heißt: „alles perfekt, dann also bis nächstes Jahr, Mrs McSomething“, dann weiß ich, warum ich mir diesen Stress immer wieder antue. 

Meine Damen, achtet auf eure fettigen Spaßmacherinnen!

Tut euch selbst den größten Gefallen und geht regelmäßig zur Brustkrebsvorsorge. 

Es ist wichtig. 

Verfasst von: LaScotia | Januar 15, 2020

Rote Ringe

Wenn frau das Haus nicht mehr verlassen kann ohne Gefahr, auf eine der anderen Inseln geweht oder von herumfliegenden Bäumen erschlagen zu werden, kommt sie auf kreative Ideen, von denen ihr Mann mal mehr, mal weniger begeistert ist.

Von dieser Sache ist er ziemlich begeistert, denn was glaubt Ihr wohl, wie herrlich farbenfrohe, umlaufende Linien sie damit auf seine spaßigen achteinhalb Zoll bekommt!?

Verfasst von: LaScotia | Januar 14, 2020

Brendan‘s little breezes

Lasst Euch nicht täuschen, es ist nicht so gemütlich, wie es aussieht.

„Brendan“ heißt dieser sehr ungezogene Junge, und er legt das öffentliche und gesellschaftliche Leben auf den Inseln seit 2 Tagen praktisch lahm.

Als dieser prachtvolle Riesenwirbel gestern früh Irland erreichte, tat er das mit knappen 100 mph!

Wenig später fegte er mit immer noch 90 Sachen über die Äußeren Hebriden und bei uns tobt er sich seit gestern Abend aus, und er erreicht immer noch luftige 80 mph.

Weniger als 10 Beaufort hatten wir das letzte Mal vor… ja, einige Tage ist es schon her.

Aber was soll ich sagen: man braucht sich nur weit genug von Bäumen fernzuhalten, die sind zur Zeit lebensgefährlich. Ansonsten ist das ganz genau mein Wetter! 🙋🏼‍♀️

Weht nicht weg da draußen.

Verfasst von: LaScotia | Januar 13, 2020

Geliebte Unikate

Sie sind so einzigartig.

So grundverschieden.

So unersetzlich.

Emily Zoë – die selbsternannte Chefin im Ring. Quirlige, kleine Rampensau, immer auf der Jagd nach neuen Abenteuern. Bereit, Ärger von ihren jüngeren Geschwistern notfalls mit lautem Getöse und fliegenden Stofftieren fernzuhalten. Motto: erst mal machen, dann schauen, ob’s was geworden ist.

Gillian Vanessa – die ruhige, analytische. Bevor sie eine Tür schließt, erforscht sie zunächst sehr akribisch, wie der Schließmechanismus funktioniert. Glaubt längst nicht mehr alles, was ihre große Schwester ihr sagt, wagt aber auch noch nicht, dagegen an zu diskutieren. Motto: warum geradeaus laufen, wenn es auch rückwärts geht?

John Kendrick – schmerzlose Stimmungskanone. Vergöttert Zoë, hat viel von ihrem Aktionismus, ist aber zum Glück noch zu klein, um diesen den ganzen Tag lang durchzuhalten. Hat viel von seinem Dad geerbt: Mom’s dicke Milchbar ist sein Lieblingsspielplatz. Motto: wann gibt’s was zu essen?

Naomi Joanne: die Kleine. Unser Nesthäkchen ist mit Abstand die lauteste von allen. Würde am liebsten die gesamte Inselwelt an ihren wachsenden Zähnchen teilhaben lassen. Hat in Zoë einen unbestechlichen Wachhund an der Seite. Motto: Stille wird überschätzt.

Sie sind so speziell.

So großartig.

So verwundbar.

Wer ihnen zu nahe kommen will, muss zuerst an mir vorbei. Und das wird schwer!

Ohne zu zögern würde ich mich jeder Kugel in den Weg stellen, die für eines dieser geliebten Unikate bestimmt sein sollte.

Und ich weiß, dass ich in meinem Strubbeligen Teufel einen sehr engagierten Kämpfer an meiner Seite habe.

Ja, mir fehlen manchmal ein paar Stunden Schlaf. Manchmal würde ich etwas anderes lieber tun, als hinter ihnen herzuräumen, kleinere bis mittelschwere Scharmützel zu schlichten oder sie einfach nur heimlich für ihre penetrante Schlaflosigkeit zu beneiden, wenn ich selbst hundemüde bin.

Und doch ist jede Sekunde mit diesen vier kleinen Wundern für mich der schönste Tag meines Lebens.

Verfasst von: LaScotia | Januar 12, 2020

Good night, bad girls

Es geht auf Mitternacht zu.

Zeit, die Lichter zu löschen.

Zeit, sich die Zähne zu putzen.

Zeit, um…

Gute Mädchen, so sagt man, kommen in den Himmel.

Böse Mädchen kommen überall hin.

Vorausgesetzt, sie wahren den Dresscode…

Verfasst von: LaScotia | Januar 10, 2020

Steuerbordgefechtskanone

Alles fest im Griff!

Nur, weil’s alt ist, muss es ja nicht auf die Müllhalde des Vergessens, oder? 😎

Verfasst von: LaScotia | Januar 10, 2020

Gefährliches Idyll

Haltet Eure Kinder im Haus.

Eure Frauen und Männer.

Alle, die Euch lieb und teuer sind.

Es ist wieder soweit.

Die Nacht, in der unscheinbaren Familienvätern Haare auf dem Rücken wachsen und harmlos aussehende Hausfrauen furchtbar lange Reißzähne und Krallen bekommen und auf die Jagd gehen.

Lasst Euch nicht vom scheinbar idyllischen Foto täuschen, Ihr Lieben da draußen.

Vollmond auf den Hebriden ist kein Spaß!

Der heutige bringt den zweiten ausgewachsenen Winterorkan innerhalb einer Woche mit.

Heute kapituliert sogar Murray mit seiner Fähre vor den Elementen und bleibt im Hafen.

Draußen im Minch toben gerade Böen um die 90 mph und sie kommen auf uns zu.

Okay, wenn ich nicht raus kann, muss ich mir eben hier drinnen jemanden suchen, in den ich meine Krallen vergraben kann… 😈

Older Posts »

Kategorien

Natürlich nackt

Nude Art und Aktfotografie mit kurzen Essays

Kiira

A story I want to tell

Ideenwerkstatt

Gedichte, Geschichten, Ideen und mehr

Leben halt

Kommentarfunktion Aufgrund der neuen Richtlinien zum Datenschutz (GDPR) bitte ich euch auf Folgendes zu achten: Mit der Nutzung der Kommentarfunktion erklärt ihr Euch mit der Speicherung und Verarbeitung eurer Daten durch meine Website einverstanden

GLEICHAnders

Meine Plattform "GLEICHAnders" werde ich nutzen, um über verschiedene Themen zu berichten - u.a.etwa wie Integration besser gelingen kann, über den anfänglichen erlebten Kulturschock, wie tief Vorurteile in Menschen verankert sind, meine Erfahrungen mit Rassismus und warum so viele gemischte Beziehungen scheitern, über die Erziehung von Kindern die mehrere Kulturen in sich tragen, usw. Komm mit und tauche in meine bunte Welt ein.

freudenwege

auf den pfaden der freude

Blaubeermuffins machen glücklich

...und Glücklichsein ist gut für die Gesundheit.

So dies und das und jenes

Ich mach mir die Welt, widewide wie sie mir gefällt ♥

miasraum

Das Leben und das Sein

S/V M A K A M A E

Seit Oktober 2019 segeln wir um die Welt

Mitohnesahne's Blog

Das Leben- mit und ohne Sahne Fotos und Bilder unterliegen meinem Copyright 2020/21 by mitohnesahne

Anny Page's World

Bist du dir selbst wichtig? JA!

meinekleinechaoswelt

Klischees? Schubladendenken? -OHNE MICH !

JuckPlotz

Das Rauf und Runter im täglichen Leben

Verbalkanone

Gedanken und Texte eines Nordlichts

Blickpunkt - Die Freiheit des Denkens

Erst, wenn man die Angst vor dem Tod verloren hat, kann man wirklich beginnen zu leben

Thomas hier...

Gedanken, Gedichte, Fotos, Musik